Dienstag, 3. Februar 2015

K2 Sprachpakete (Language Packs)



Die Zeit rückt immer näher, die ersten Language Packs für K2 stehen in den Startlöchern. Wir haben intern bereits einen ersten RC zum Spielen erhalten. Es wird also nicht mehr lange dauern, bis man K2 auch in den vorerst folgenden Sprachen:
  • Deutsch
  • Französisch 
  • Afrikaans
  • Chinesisch (Simplified and Traditional)
nutzen kann. Bis heute ist es möglich seine Anwendungen mehrsprachig zu gestalten, indem man hierzu einfach das Multi-Language-Control aus der Community verwendet. Dank der bald erscheinenden Sprachpakete wird es nun jedoch eine Lösung mit OOTB-Funktionalität geben. 
Da dies das erste Release der Sprachpakete sein wird ist noch keine 100% Umsetzung aller K2 Komponenten gegeben (aber dies wird noch folgen). Derzeit wird k2 Smartforms und der View Flow unterstützt. Anbei ein paar deutsche Screenshots:































Wir sind alle wirklich sehr gespannt auf den Release der ersten K2 Sprachpakete.

Viele Grüße,
Patrick

Dienstag, 18. März 2014

K2 veranstaltet ein Webinar zum Thema Case Management

Traditionelle Prozesse/Anwendungen erfüllen nicht die Anforderungen an eine Case-Management-Applikation, wie z.B. Ad-hoc-Case Interaktionen, Business Audits, KPI's, Business Intelligence Prozesse und die Integration von LOB-Daten. Kunden möchten zudem die Möglichkeit haben Ihre Fälle in SharePoint zu verwalten und/oder über ein mobiles Endgerät auf die Fälle zugreifen zu können.

Zum Case Management gehören:
  • Langlaufende Fälle mit dedizierten Dashboards
  • Verknüpfung der Fälle um ein besseres Wissensmanagement zu erhalten
  • Überwachung der Fallberichte inklusive dem Verlauf der einzelnen Fälle
  • Verbesserung für Mitarbeiter-, Produkt- oder Kundenzentrierte Case-Management-Lösungen

Die Agenda wird wie folgt aussehen:
  • Kurze Einführung
  • Die Geschichte des Case-Management-Frameworks und der erfolgeiche Einsatz beim Kunden
  • Live Demo - Case-Management auf Basis einer Vertrags-Management-Lösung
  • Fragen und Antworten

Es werden die folgenden Termine angeboten (Reservieren Sie sich Ihre Plätze):

Viele Grüße und viel Spaß beim Webinar,
Patrick

Donnerstag, 6. Februar 2014

Schlussfolgerungen und Beispiele mit K2 smartforms

Es folgt der dritte und letzte Beitrag meiner kleinen Serie zum Thema "Formularbasierte Geschäftsanwendungen". Heute werde ich meine Schlussfolgerungen bloggen und ein paar K2 smartforms Beispiele aufzeigen. Im ersten Artikel "Formulare und K2 - Eine Gegenüberstellung von K2 smartforms und InfoPath" habe ich einen kleinen Überblick gegeben welche Möglichkeiten es zum Erstellen von Formularen in K2 gibt. Und der zweite Artikel "Wie verhalten sich K2 smartforms und InfoPath zur Laufzeit" hat sich um die Thematik der Ausführung der Formulare gedreht.

Wie hier am 31.01.2014 von Microsoft bekannt gegeben, wird InfoPath 2013 sowie InfoPath Forms Services in SharePoint 2013 die letzte Version dieses Produktes sein. Es wird ein Support dieser Version bis April 2023 angeboten. Microsoft empfiehlt auch weiterhin den Einsatz von InfoPath und arbeitet an Migrationsmöglichkeiten, die in Q4 2014 veröffentlicht werden sollen. Jede Migration bedarf in der Regel einem zusätzlichen Aufwand, das wird auch hier nicht anders sein. Inwiefern man eine Migration automatisieren kann ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen. Zunächst muss man wohl seine vorhandenen Anwendungen die mit den älteren Versionen von InfoPath laufen auf die 2013er Version anheben. Das würde dann auch bedeuten, dass es einen mehrstufigen Migrationsplan geben würde. Meiner Meinung nach sollte man besser früher nach einer Alternative suchen, um nicht weiterhin auf InfoPath setzen zu müssen und dann vor die Migrationsproblematik gestellt wird. Und was würde da näher liegen wie K2 smartforms. Ich habe in den vorherigen Beiträgen bereits einen groben Überblick/Gegenüberstellung über die Produkte gegeben und werde jetzt meine Schlussfolgerungen zusammengefasst aufzeigen.

  • K2 smartforms ist nativ in das K2 Produkt integriert um effizient Formulare zu gestalten. Diese Integration ermöglicht ein einfaches und schnelles Zusammenspiel von Daten und Workflows. InfoPath ist wie bereits erwähnt in der letzten Version verfügbar und somit eigentlich zu vernachlässigen.

  • InfoPath speichert seine Daten als XML. K2 smartforms kann seine Daten in SQL-Server, SharePoint-Listen und weiteren Backend-Systemen speichern. Auswertungen und Berichte können somit relativ einfach (z.B. Reporting Services) erstellt werden.

  • K2 smartforms kann sich ohne Programmierung mit einer Reihe von LoB-Systemen verbinden, wobei InfoPath auf SharePoint und Web Services beschränkt ist (und diese Web Services häufig programmiert werden müssen um ein zu verarbeitendes Format zu erhalten).

  • Die in K2 smartforms erstellten Views können in jeder anderen K2 Anwendung per Drag & Drop wiederverwendet werden. Views/Sichten die in InfoPath erstellt werden, sind nur für das zugehörige Formular im Zugriff.

  • K2 smartforms bietet die Nutzung von Subforms, d.h. man kann aus einem Formular ein zweiten Formular (Popup) öffnen und sich so z.B. detaillierte Daten/Informationen anzeigen lassen. Das ist in Info Path nicht möglich.

  • Zudem unterstützt K2 smartforms auch das Tabbing, so dass man ohne Probleme ein aufgeräumtes Formular erstellen kann (siehe Screenshots).

  • Das Picker Control welches mit jeder verfügbaren Datenquelle auf dem K2 Server genutzt werden kann ist ebenfalls von großem Vorteil. InfoPath bietet lediglich den People Picker, der jedoch fest an eine Datenquelle gebunden ist.

  • InfoPath lädt beim Initialisieren des Formulares sequentiell alle implementierten Datenverbindungen, dass kann zu erheblichen Performance-Problemen führen. In K2 smartforms gibt es die Möglichkeit die Datenverbindungen zu gruppieren und entsprechend zu konfigurieren, so dass eine Optimierung des Ladevorganges erzielt wird.

  • InfoPath erschwert einem das Leben bei der Nutzung von Pflichtfeldern. Befinden sich z.B. Pflichtfelder auf einer 2. View (die erst später im Formular benötigt wird) so muss man dies über Regeln steuern, dass man ein Formular absenden kann. Das kann sehr komplex werden, da man alle möglichen Fälle abfangen muss und dies für jedes einzelne Pflichtfeld. K2 smartforms bietet eine Validationsregel an, in der man die Pflichtfelder auswählen kann und keine weiteren Regeln implementieren muss.

  • Datenbindung zu einem K2 Smartobject oder auch anderen Datenquellen bedarf einem erheblichen manuellen Aufwand bei der Nutzung von InfoPath. Es muss jedes Feld manuell gemappt werden. Für die einzelnen Methoden, wie z.B. Erstellen und Löschen muss dies ebenfalls manuell konfiguriert werden. Dieser Aufwand kann sehr schnell wachsen. K2 smartforms bedarf dieser manuellen Zuordnung nicht.


Ich werde nun noch ein paar Beispiele (Event Registration Application) aufzeigen, damit man sich auch einen kleinen bildlichen Überblick über K2 Smartforms verschaffen kann. 

Im Folgenden Screenshot sieht man eine Liste von Events.















Wenn man z.B. ein Event auswählt, so werden im unteren Bereich die Details zu diesem Event angezeigt und es besteht die Möglichkeit direkt Änderungen vorzunehmen.








































Der nächste Screenshot zeigt die bereits angemeldeten Personen. Es handelt sich bei den einzelnen Anzeigen (Views) um ein Formular, jedoch Daten aus unterschiedlichen Datenquellen.



Hier kann man gut erkennen, dass eine nicht valide Email-Adresse eingetragen wurde. Diese Überprüfung steht standardmäßig zur Verfügung und muss nicht programmiert werden.



 




























Die Email-Adresse wurde korrigiert und als valide erkannt.



 





























Im Folgenden kann man sehen, wie eine Registrierungseite mit K2 smartforms aussehen kann, die man der Öffentlickeit (Anonymous Access) zur Verfügung stellen kann.









































Ich hoffe dass ich einen Überblick bzgl. Formulare in K2 geben konnte.

Viele Grüße,
Patrick


Fragen können gerne an patricks(at)k2(dot)com gesendet werden.



Dienstag, 4. Februar 2014

Wie verhalten sich K2 smartforms und InfoPath zur Laufzeit?

Wie in meinem vorherigen Beitrag Formulare und K2 - Eine Gegenüberstellung von K2 smartforms und InfoPath angekündigt folgt nun auch der nächste Beitrag meiner kleinen Reihe zum Thema "Formularbasierte Anwendungen mit K2". Ich werde mich heute damit beschäftigen, wie sich K2 smartforms und InfoPath zur Laufzeit verhalten, also welche Funktionalitäten/Auswirkungen haben diese beiden Formular-Technologien, wenn Sie den Anwendern zur Nutzung angeboten werden.

Wie sieht es zum Beispiel mit der Datenhaltung aus?

InfoPath speichert seine Daten als XML ab. Auswertungen und Berichte auf Basis dieser Daten zu erstellen lässt sich zwar ermöglichen, ist aber mit einem großen Mehraufwand verbunden. K2 smartforms speichert seine Daten in anderen Backend-Systemen, wie z.B. SQL-Server, SharePoint oder auch anderen Datenquellen. Diese Datenhaltung vereinfacht das Reporting enorm und außerdem können Sie diese Daten einfach in Ihren Anwendungen wiederverwenden.

Ein weiterer Punkt den man definitiv betrachten muss ist das Laden der Daten bei der Initialisierung der Formulare. Dies kann einen erheblichen Einfluss auf die Performance nehmen. InfoPath lädt alle Datenbindungen sequentiell, d.h. wenn wir 4 Datenquellen im Formular eingebunden haben, werden diese Nacheinander geladen (die Performance kann dadurch sehr stark beeinträchtigt werden). In der Regel hat man unterschiedliche Views erstellt, die erst in einem späteren Prozess zum Tragen kommen. Obwohl diese Views beim Initialisieren nicht benötigt werden, werden diese trotzdem geladen. 
K2 smartforms ist da wesentlich flexibler. Ein kontrolliertes Laden der Daten lässt sich ohne Programmierung durch einfache Konfiguration (sequentiell, stapelweise, gleichzeitig) im Regel-Editor ermöglichen. Hierdurch erzielt man eine sehr gute Performance und hat somit Kontrolle über die Daten, die der Anwender im Formular benötigt.

Jedes Formular besitzt in der Regel Pflichtfelder, die der Anwender ausfüllen muss. In einem Prozess variieren die Pflichtfelder je nach Status. Nun wird es mit Sicherheit Felder geben, die erst in einem späteren Status ein Pflichtfeld sind oder Pflichtfelder die z.B. auf einer 2. View sind. In InfoPath hat man nur die Möglichkeit es über die Regel zu steuern (für jedes einzelne Feld), dies kann schnell sehr umfangreich und komplex werden, da man in unterschiedlichen Views die diversen Pflichtfelder abfangen muss. K2 smartforms bietet eine sogenannte Validationsregel an, in der man die entsprechenden Pflichtfelder auswählen kann - fertig.


Ich möchte auch noch kurz auf 3 sehr vorteilhafte Controls von K2 smartforms eingehen, die den Anwendern einen großen Benefit aus der Sicht der Usuability geben und auch im Bereich der Performance zum Tragen kommen. 
Zum einen handelt es sich um die sogenannten "Tabs". Hierdurch wird dem Anwender eine aufgeräumte Anwendung zur Verfügung gestellt ohne ein Formular mit Daten zu überladen. Anbei ein kleines Beispiel von Tabs:



















K2 smartforms bietet das mächtige Picker-Control an. Das Picker-Control kann jegliche Datenquellen nutzen, die auf dem K2 Server zur Verfügung stehen. Das Picker-Control kann entsprechend konfiguriert werden, welche Daten zur Laufzeit gefiltert und angezeigt werden.





























Der Anwender kann dann ganz einfach suchen ohne in endlosen Drop-Down-Listen den richtigen Wert zu finden (Mehrfachwerte werden natürlich auch untersützt).




























Zudem unterstützt K2 smartforms Subforms. Das bedeutet, dass man aus einem Formular ein weiteres Formular öffnen kann. Wenn man z.B. detailierte Informationen zu einem Datensatz benötigt, diese aber nicht auf dem Hauptformular anzeigen möchte. Damit werde ich es für heute dann auch belassen.



In meinem nächsten Beitrag werden ich noch meine Schlussfolgerungen und Beispiele zu K2 smartforms bereitstellen.

Viele Grüße,
Patrick

Fragen können gerne an patricks(at)k2(dot)com gesendet werden.